
Erlebnisberichte von Lexa (Juniorinnen 8er), Bastiaan (Steuermann Junioren- und Mixt 8er) und Arsène (Junioren Riemenvierer)
Coupe Bericht von Lexa MacDonald:
Mein Weg zum Juniorinnen-Achter begann mit ziemlich windigen Trials am Rotsee – also nicht gerade unter den einfachsten Bedingungen. Während der Trials wurde ich in verschiedenen Bootsklassen und Sitzkombinationen ausprobiert. Am Ende durfte ich mich über die Selektion für den Juniorinnen-Achter freuen.
Kurz vor dem Trainingslager war ich sehr aufgeregt und freute mich darauf, neue Leute kennenzulernen und beim Rudern viel Neues zu lernen. Von den Trials bis zum Ende des Trainingslagers hat sich unsere Mannschaft enorm weiterentwickelt. Einige von uns hatten noch nicht sehr viel Erfahrung im Riemenrudern. Mit der Zeit fanden wir jedoch immer besser zusammen. Wir hörten auf, alle unser eigenes Ding zu machen, und begannen, wirklich als Mannschaft zu rudern.
Bei den ersten Trainings ruderten wir mit Holzgriffen, von denen wir nicht besonders begeistert waren. Deshalb entschieden wir uns, andere Ruder einzusetzen, die allerdings kein Schweizer Kreuz auf dem Blatt hatten. Also machten wir uns gemeinsam an die Arbeit: Wir schliffen die neuen Ruder ab und malten sie neu an. (Danke an meine Freunde, die sie danach wieder in ihr Originaldesign zurückverändert haben!)
Während der zwei Wochen hatten wir das Glück, dass niemand aus unserem Boot krank wurde. Viele andere Boote konnten nicht durchgehend mit ihrer vollständigen Mannschaft trainieren. Auch neben den Trainings hatten wir eine gute Zeit. Wir spielten Volleyball, gingen schwimmen und verbrachten Zeit zusammen beim Kartenspielen. Besonders praktisch war, dass wir ausschliesslich auf dem Sarnensee trainierten und deshalb nicht ständig hin und her reisen mussten. So konnten wir morgens sogar etwas länger schlafen :).
Beim Coupe de la Jeunesse waren in unserer Kategorie nur fünf Boote angemeldet. Deshalb ging es im Vorlauf hauptsächlich darum, sich eine gute Bahn für den Final zu sichern. An beiden Tagen schlugen wir uns im Vorlauf sehr gut und konnten uns jeweils eine mittlere Bahn sichern.
In den Finalen reichte es leider nicht für eine Medaille. Trotzdem war der Coupe eine tolle und wichtige Erfahrung für mich. Wir haben als Mannschaft viel gelernt und uns während der ganzen Zeit weiterentwickelt. Besonders schön war für mich, dass ich viele neue Leute kennenlernen und neue Freundschaften schliessen konnte.
Coupe Bericht von Bastiaan Terlouw:
Am Coupe bin ich im Achter als Steuermann ausgewählt worden.
An den Trails hatte es sehr schlechte Bedingungen, aber wir konnten trotzdem einen guten Achter finden. Kurz vor dem Trainingslager haben wir die Info bekommen, dass einer das Pfeiffersche Drüsenfieber bekommen hat und deswegen nicht am Coupe teilnehmen konnte. Doch glücklicherweise gab es einen Ersatzmann.
Die ersten Trainings waren schwierig, weil einige sehr wenig Riemen-Erfahrung hatten. Doch wir machten gute Fortschritte. Wir trainierten zuerst am Rotsee und wechselten dann aber nach Sarnen. 2 Tage vor den kurzen Restdays wurde leider jemand krank. Da wir unseren Ersatzmann schon verwendet hatten, mussten wir jemanden von auswärts organisieren. Dadurch verloren wir leider zwei wertvolle Trainings, doch wir holten das Beste aus den Trainings heraus.
Einen Tag nach der Pause waren wir wieder komplett und konnten wieder vollständig trainieren. An den Abenden haben wir viel Karten gespielt und sind schwimmen gegangen. In der Woche vor dem Coupe ist leider nochmals jemand für einen Tag ausgefallen. Durch den Ersatzmann, der wieder spontan von auswärts kam, konnten wir trotzdem trainieren.
In den letzten paar Trainings, in denen wir vollständig waren, konnten wir uns gut zusammenfinden. In der Woche habe ich ausserdem noch zweimal den Mixed-Achter gesteuert.
Dann kam schon das Wochenende vom Coupe. Wir eröffneten den Coupe mit dem Mixed-Achter und wurden nach einem anstrengenden Rennen Letzte. Am Samstag waren dann die Achter-Jungs dran, bei denen wir nach zwei schlechten Rennen Letzte wurden. Am Sonntag im Vorlauf haben wir ein besseres Rennen gehabt, doch im Final wurden wir wieder Letzte.
Auch wenn die Resultate nicht so gut waren, haben wir nie aufgegeben und viel daraus gelernt.
Coupe Bericht von Arsène Herrenschmidt-Piccard:
An den coupe trials wurde ich im 4- selektioniert, nachdem wir spontan gut zusammen gerudert haben, und die andere Riemengrossboots geschlagen haben. Dies war aber nicht mein Ziel, da ich im Achter sitzen wollte... Deswegen kam ich ins Trainingslager mit viel Motivation, aber trotzdem auch Frustration. Die erste paar Trainings waren schwierig. Der Bugzweier war vor den Trials noch nie Riemen gefahren, und waren ganz neu an der Technik. Aber nach ein paar Trainings hat sich etwas geändert. Jedes Training haben wir eine verbesserung gemerkt. Insbesonders bei den 1k pieces, wo wir immer schneller geworden sind. Jedes mal haben wir mehr und mehr Boote geschlagen, die eigentlich, auf Papier, deutlich schneller waren. Mit dieser riesigen Verbessung kam auch viel Motivation und Ehrgeiz, welche uns bis zur Coupe bracht. Leider sind wir nicht unsere beste Rennen gefahren, wir waren ziemlich weit weg von den Trainings in Sarnen. (Trotzdem top 10?)
Die restliche Zeit in Sarnen habe ich gut verbracht, insbesonders fürs Schwimmen (vor, während, und nach dem Training, Mittagspause, und paar mal am Abend), sehr viel Volleyball, wo wir uns eigentlich sehr verbessert haben, Kartenspielen, Velofahren, sogar Fischen! (Jonathan mentioned) Die erste 10 Tage haben wir im Kloster geschlafen, mit 2 andere Boote. Meine 3 Kollegen waren nicht zufrieden, aber ich war sehr gehyped. Riesiges Zimmer mit sehr viele Bilder von Mönche. Einziges schlechtes war das wir Marathon laufen mussten um umziehen zu gehen... Wurde aber gelöst als wir auch zum SRV Haus durften.
Nach 5 Tage haben wir 2 Freie Tage bekommen. Ich habe meine gut genutzt, da ich in die Berge camping gegangen bin. Es hat die ganze Zeit gestürmt und geregnet, aber war trotzdem toll (und erholend?).
Es war auch toll, so viele Leute vom BRC in Sarnen zu haben! Ich konnte den Vierer oft besuchen, was lustig war.
Durch diese Wochen haben sich sehr viele Freundschaften entwickelt, welche ich hoffe lang dauern werden.
Highlights: grösster Fumble meines Lebens, RP3 ausgetestet (nie wieder), Schwimmen, Velo fahren in Luzern, und Fischen.
Bericht und Fotos sind zu finden bei:
https://www.swissrowing.ch/de/news/rueckblick-coupe-de-la-jeunesse-luzern-2026
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