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Coupe de la Jeunesse 2023, Amsterdam

2023 08 CJAmsterdam Titelbild

Valentino Gasch und Johannes Schleyerbach gewinnen die Bronzemedaille am Coupe de la Jeunesse 2023!

Vom 16. bis 25. Juli fand in Sarnen das Trainingslager von Swissrowing für den Coupe de la Jeunesse statt. 

Vom BRC selektioniert wurden für das Trainingslager und den Coupe de la Jeunesse in Amsterdam die Junioren Valentino Gasch und Johannes Schleyerbach im Zweier ohne, Fynn Zahner im Achter und Moritz Petry im Skiff als Ersatzmann (siehe Bericht SRV- Trials Rotsee). 

Also Projekttrainer für den Zweier ohne mit Valentino und Johannes sowie dem Doppelzweier mit Nino Duehrkoop (Seeclub Küsnacht) und Matteo Müller (Seeclub Sursee) wurde Dani Blaser von Swissrowing selektioniert. 

Das Trainingslager in Sarnen verlief gut, alle blieben gesund trotz des unbeständigen Wetters. Trainiert wurde zwei bis dreimal am Tag. Die Wassertrainings wurden meist kompetitiv in Gruppen durchgeführt. 

Nach einem Ruhetag flog das gesamte Swissrowing- Team am Donnerstag nach Amsterdam. Zur Überraschung aller gab es im Hotel Valk Schiphol ein riesiges Mittags- Buffet bei welchem sich die Delegation gut verköstigen konnte. Bereits am Nachmittag wurde das Team mit dem für Swissrowing gemieteten Car an die Regattastrecke Bosbaan gefahren. Die Boote wurden aufgeriggert und ein erstes Training konnte absolviert werden um die Bosbaan kennenzulernen und die Müdigkeit aus den Beinen zu treten. 

Am Freitag Morgen fanden nochmals zwei kurze Trainings statt, am Nachmittag gab es einen Ruhenachmittag bevor dann das Team wieder an die Eröffnungsfeier zur Regattastrecke zurückgefahren wurde. 

Um 17 Uhr war dann der Einsatz des ersten BRC`lers, nämlich fuhr Moritz im Skiff sein Ersatzmann- Rennen. Moritz konnte dieses mit grossem Vorsprung gewinnen und hatte wohl die meisten Zuschauer vom gesamten Wochenende welche ihn anfeuerten, da sich bereits alle Team`s der 16 teilnehmenden Nationen im Zielbereich aufhielten. Dieser Sieg von Moritz war nicht überraschend, da Moritz bereits im Trainingslager mit guten Trainingszeiten auf sich aufmerksam machte. Moritz gewann dann auch am Sonntag Morgen sein zweites Rennen, auch dieses Mal mit grossem Vorsprung. Moritz konnte so seine ersten internationalen Erfahrungen sammeln und machte mit seiner feinen Rudertechnik und schnellen Zeiten auf sich aufmerksam. 

Am Samstag Morgen ging es dann mit den ersten Hauptrennen los. Als erstes Boot der Schweizer Delegation fuhr unser Zweier ohne den Vorlauf. Ein bisschen nervös waren alle, da wir ja keine Ahnung hatten wie stark die Gegner sind. Das Boot mit Valentino und Johannes fand rasch einen guten Rhythmus, setzte sich an die Spitze und hielt diesen ersten Platz bis ins Ziel. 

Der Finallauf fand dann am Nachmittag statt. Nach dem Mittag baute sich ein starker Wind auf, welcher dann den ganzen Nachmittag anhalten sollte. Dieser starke Schiebewind mit hohem Wellengang behagte unserem Zweier nicht so sehr, die leichten Mannschaften waren da klar im Vorteil. Trotzdem fuhren beide einen engagierten A- Final und beendeten diesen auf dem vierten Rang hinter Österreich, Grossbritannien und Italien. Natürlich waren alle darüber nicht sehr zufrieden, da unser Zweier ohne im Trainingslager meistens den besten Eindruck mit den höchsten Prozentwerten erreichte. Es wurde allen aufgezeigt dass die Konkurrenz am diesjährigen Coupe de la Jeunesse gross ist, dies wurde in den darauffolgenden Rennen noch mehrmals bestätigt. 

Am Samstag Abend wurde der vierte Platz aufgearbeitet und einige Justierungen am Boot wurden vom Coach vorgenommen. Mental baute sich das Team wieder auf und es war klar dass am Sonntag eine Medaille her musste. So ging der Zweier dann am Sonntag Morgen motiviert in den Vorlauf, welcher wieder wie am Samstag gewonnen wurde. Im Nachhinein gesehen war dies das richtige Vorgehen, da dem Zweier dann im A- Final eine gute Bahn zugeteilt wurde. Nach dem Rennen ruderten Valentino und Johannes lange aus und man konnte ihre Zuversicht und Selbstvertrauen vom Ufer aus erkennen. 

Am Mittag dann kam der A- Final. Der Zweier startete gut, nach 500m waren jedoch die drei Boote vom Samstag wieder vor unserem Zweier. Valentino und Johannes gaben jedoch nicht auf und kamen je länger das Rennen ging den Italienern immer näher. Nach 1500m schob sich dann unser Zweier leicht vor die Italiener und ein harter Kampf um die Bronzemedaille entstand. Dies führte dazu dass sich unser Zweier und die Italiener sogar wieder näher an die führenden beiden Boote aus Österreich und Grossbritannien heranschoben. Schlussendlich konnte sich unser Zweier mit viel Kampfgeist vor die Italiener schieben und gewann die lang ersehnte Medaille. Am Siegersteg konnte dann gefeiert werden, schöne Momente welche den Beteiligten ein Leben lang bleiben werden.

Immer kurz nach dem Zweier ohne kam der Doppelzweier mit Nino und Matteo zum Einsatz. Die beiden zeigten starke Rennen, so konnten beide Vorläufe am Samstag und Sonntag auf dem zweiten Platz welcher den A- Final Platz bedeutete errudert werden. Die beiden kamen mit dem starken Wellengang auch nicht so gut zurecht, so fuhren sie an beiden Tagen auf den guten 5. Platz. Zu beachten gilt auch dass grundsätzlich der Doppelzweier immer die härtest umkämpfte Bootsklasse mit den meisten Meldungen ist und somit sind diese Resultate als gut zu werten. Es machte viel Spass mit diesen zielstrebigen Athleten zusammenzuarbeiten und das Gesamtteam der beiden Zweier arbeitete immer gut zusammen.

Vom BRC war auch Fynn Zahner im Einsatz. Fynn ruderte im Achter welcher an beiden Tagen die Finalqualifikation schaffte. An beiden Tagen fuhren die Jungs dann jeweils auf den 6. Gesamtrang. Die Konkurrenz in der «Königsklasse» war einfach zu gross, für an einem Coupe de la Jeunesse fuhren die vordersten drei Boote unglaublich gute Zeiten. Trotzdem konnte man sehen dass das 8er- Team viel Spass und einen guten Zusammenhalt hatte im Trainingslager und auch am Coupe. Fynn hatte so seinen ersten internationalen Einsatz und konnte viel Erfahrungen sammeln und wird mit diesem Erlebnis sicher motiviert sein für die Zukunft.

Insgesamt gewann das Schweizer Team vier Medaillen:

Samstag Silber: Skiff Juniorinnen mit Lotta Plock

Samstag Bronze: Doppelvierer Juniorinnen mit Ilaria Moi, Olivia Leunig, Emma Ming und Gill Rudolf

Sonntag Silber: Skiff Juniorinnen mit Lotta Plock

Sonntag Bronze: Zweier ohne Junioren mit Valentino Gasch und Johannes Schleyerbach

Allgemein waren in Amsterdam viele BRC`ler anzutreffen. Als Swissrowing Coupe- Delegierte und Vizepräsidentin war Sabine Horvath vor Ort, es waren auch viele BRC- Fans an der Regattastrecke auf den Velos anzutreffen welche unsere Boote anfeuerten. 

Nach den Ferien wird Donat vonder Mühll seinen Einsatz an der U23 EM im Doppelvierer in Krefeld 26. bis 27. August haben. Berichte zur WM an welcher Donat den 7. Platz erreichte und dann an der EM werden folgen. 

Somit geht es jetzt in die Ferien, nach den Sommerferien beginnt wieder das Training damit im 2024 wieder erfolgreich gerudert werden kann. Natürlich in der Hoffnung dass wieder einige BRC`ler den Sprung in die Nationalmannschaft schaffen.

Headcoach Basler Ruder- Club, Daniel Blaser

Fotogalerie Trainingslager Sarnen

Fotogalerie CJ Amsterdam


https://couperowing.org/

https://www.swissrowing.ch/de/news/cdj-amsterdam-wieder-silber-im-jw1x-und-bronze-diesmal-im-jm2

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