
Die erstmals durchgeführte Pfingstregatta auf dem Rotsee – dort werden sonst traditionsgemäss nur die Schweizermeisterschaften sowie der Weltcup im Juli durchgeführt – konnte bei Wind am Samstag und recht guten Bedingungen am Sonntag durchgeführt werden.
Der Basler Ruder-Club ist wiederum mit einer sehr grossen Mannschaft, von der 14jährigen Juniorin bis zum über 50jährigen Masterruderer, und viel Material angereist. Dieses verluden die Ruderer auf zwei Anhänger und diverse PkW. Denn der Anhänger und Bus des BRC waren für die Vogalonga in Venedig. Der große Einsatz der Masters, die alle Ihre Pkw mit Junioren füllten, ermöglichte die Teilahme an der Regatta und zeigt das gute Zusammenwirken der verschiedenen Generationen in unserem Club. Insgesamt war der BRC an beiden Renntagen 38 Mal am Start und konnte 26 Podestplätze erreichen. Eine erfreuliche Bilanz.
Herausragend unterwegs war wie schon an der Regatta Lauerz der 14jährige Hendrik Nelis. Er konnte eindrücklich unter Beweis stellen, dass seine Leistungen auf einer guten Basis stehen. In vier Rennen erkämpfte er sich in souveräner Art und Weise vier Goldmedaillen. Im Skiff der U15-Junioren dominierte er seine Konkurrenz wiederum nach Belieben und gewann beide Rennen von Samstag und Sonntag mit deutlichem Vorsprung. Mit seinem Partner Valentin Heim schaffte er auch die zweifache Bestätigung im Doppelzweier. Bei den jüngsten Ruderinnen (U15) überzeugten ein weiteres Mal Charlotte Vonder Mühll und Josephina Bierl. Mit einem ersten Rang in ihrer Doppelzweierserie bestätigten auch sie ihre guten Leistungen von Lauerz. Zudem erreichte Vonder Mühll einen ansprechenden 2. Rang im Skiff. Bei den U15-Junioren und –Juniorinnen ist beim BRC zwar eine schmale, aber doch starke und stabile Basis gegeben.
Die U17-Junioren Fabian Gebhardt und Julian Ris erruderten in ihrer Serie einen Sieg und fuhren die insgesamt drittbeste Zeit in dieser Kategorie heraus.
Der U19-Doppelvierer mit Simon Haak, Damian Amrein, Philipp Greve und Martin Huber konnte mit zwei zweiten Rängen überzeugen. Die Mannschaft hat nach ausführlichen Trainingstests die Position des Schlagmannes neu besetzt. Zudem konnten sie in einem neun Boot starten. Das hat alles mit zur Leistungssteigerung beigetragen. Das Sonntagsrennen war bis zum letzten Schlag sehr spannend: nur gerade drei Zehntel fehlten zum Siegerboot. Huber und Greve ruderten schliesslich im Doppelzweier einen zweiten Platz heraus.
Comeback von Luca Fabia
Luca Fabian, der U19-Junior, letztes Jahr schnellster schweizer Junior bei den verbandsinternen Selektionsrennen, gab nach einem Jahr Zwangspause wegen Rückenbeschwerden am Sonntag sein Comeback. Letztes Jahr musste er wegen seiner Verletzung auf die Teilnahme an Schweizer- und Weltmeisterschaft verzichten. In seiner Serie gewann er auf dem Rotsee mit grossem Abstand und konnte ohne Rennpraxis und beträchtlichem Trainingsrückstand die insgesamt drittbeste Zeit (serienübergreifend) herausrudern. Das ist eine sehr eindrückliche Rückkehr. In den nächsten Wochen wird sich zeigen, wie gut der Rücken hält und ob der Anschluss an die Spitze wieder möglich ist.
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