
Alles war perfekt. Am Anfang die Grillrunde mit drei Sorten Kartoffelsalat, dann auch die Bootseinteilung.
Es war noch nicht finstere Nacht, als Unicum, la Rheina und Albatros ablegten, doch alles war bereits anders:
Die Hafenkulisse zeigte sich gespenstisch schwarz, rote Lämpchen beleuchteten blinkend weissen Schlotrauch, die hellen Bojen entpupten sich als Hinterteile grundelnder Schwäne. Kein Schiff, kein Motorboot, kein Lärm. Ruhe. Nur unser Klack-Klack.
Und plötzlich tauchte er auf, der Mond, und übergoss alles mit seinem märchenhaften Licht. Manchmal verschwand er hinter einer Wolkenbank, manchmal stand er backbord und manchmal steuerbord.
Von den anderen Booten sahen wir trotz des Mondes nur die Lampe. Beim Kreuzen konnten wir zusammen sprechen, aber wir konnten die Ruderer nur an ihren Stimmen erkennen.
Habt Dank, Bregtje und Petrus, das war schön! Eine gute Zusammenarbeit!
Ines Bader
05:52
20:58



