Katharina Ebert vertritt im ungesteuerten Vierer 4- an der derzeit in CZE stattfindenden Junioren-Weltmeisterschaft die Schweizer Farben. Zunächst als Ersatzfrau nominiert rutschte sie unmittelbar vor der WM als Bugfrau in den Vierer.

Katharina konnte sich innerhalb kürzester Zeit im ViererOhne der schweizerinnen Juniorinnen etablieren so dass das Team den ersten Test Vorlauf an der Junioren-Weltmeisterschaft erfolgreich überstehen konnte. Mit Platz drei hinter Italien und Australien aber vor England und Ukraine ist man nun eine Runde weiter. Mit dem nächsten Rennen Halbfinale wird das Schweizer Boot versuchen das Finale zu erreichen. Dazu muss das Team am Samstag einen Platz unter den ersten 3 erreichen ansonsten wäre das abschliessende Rennen das Finale B. So oder so kann man mit dem Erreichen des Halbfinals bereits sehr zufrieden sein wenn man bedenkt dass Katharina erst im Trainingslager des Coupe de la Jeunesse in Sarnen nach-nominiert wurde und der Vierer in endgültiger Besetzung erst seit rund 2 Wochen zusammen trainieren konnte. Der Schweizer Ruderverband kommentiert den Vorlauf mit BRC-Beteiligung auf seiner website folgendermassen:

„Der Juniorinnen Vierer ohne Steuerfrau machte aus Schweizer Sicht heute den Auftakt zu den Vorläufen. Die Stammbesatzung der Mannschaft erlebte zum Ende des Trainingslagers aufgrund eines verletzungsbedingten Ausfalls von Nimue Orlandini eine personelle Veränderung. An ihrer Stelle rückte Katharina Ebert (Basler Ruderclub) ins Boot und übernahm den Bugplatz. Die Schweizer Mannschaft startete heute verhalten und lag bei 500 Metern nur an fünfter Stelle. Über die Strecke fand die Mannschaft ihren Rhythmus. Margaux Oural (FW RC Morges), Nina Libal (Lausanne Sports Aviron), Salome Ulrich (SC Luzern) und Katharina Ebert (Basler Ruderclub) setzten zur Aufholjagd an. Als erstes Boot holten sie die Ukraine wieder ein, um dann auf dem dritten Streckenabschnitt auch das britische Boot zu überholen. An der Spitze waren Italien und Australien ausser Reichweite. Mit dem dritten Vorlaufrang qualifizierte sich das Schweizer Boot direkt für das Halbfinal vom Samstag.“

Wir wünschen für die zwei ausstehenden Rennen viel Erfolg und drücken die Daumen.

Thomas Melges
HeadCoach BRC