Inhaltsverzeichnis
Erfolgreicher Saisonstart für den Basler Ruder-Club in Lauerz
Viele Medaillen für den BRC in Varese
Großes BRC Team erringt viele gute Resultate am Rotsee
Regatta Sarnen - Arbeitsbedarf in den Top Booten
Schlammschlacht und Wellen am Greifensee
3 mal Gold, 2 mal Silber und einmal Bronze an der SM
Silber und Bronze für Luca Fabian am Coupe de la Jeunesse in Hazewinkel!
BRC Masters Team schafft den Dritten Platz an der EuroMasters 2010
Fünf Basler auf der Weser
Erfolgreicher BRC am 1. BaselHead
Achterrennen Ellikon - Eglisau vom 4. Dezember 2010


Erfolgreicher Saisonstart für den Basler Ruder-Club in Lauerz

Die Saisoneröffnungsregatta auf dem Lauerzersee vom vergangen Wochenende konnte bei besten Ruderbedingungen, Traumwetter und guter Stimmung durchgeführt werden.

Der Basler Ruder-Club ist unter der Leitung von Headcoach Matthias Schmitz und seinem Trainerstab mit einer grossen Mannschaft, v.a. bestehend aus Junioren und Juniorinnen, angereist. Die hohen Erwartungen konnten grösstenteils erfüllt und viele Medaillen nach Hause gerudert werden. Insgesamt war der Basler Ruder-Club an beiden Renntagen 32 Mal am Start.

Herausragend unterwegs war der 14jährige Hendrik Nelis an seiner ersten Regatta. In vier Rennen erkämpfte er sich in souveräner Art und Weise vier Goldmedaillen. Im Skiff  der U15-Junioren dominierte er seine Konkurrenz nach Belieben und gewann beide Rennen von Samstag und Sonntag mit 15 und mehr Sekunden Abstand. Mit seinem Partner Valentin Heim schaffte er das Double auch im Doppelzweier. Hier mussten sie im gesetzten Lauf von Sonntag bis am Schluss hart kämpfen, sicherten sich aber mit 1.5 Sekunden den klaren Sieg.
Der U15-Doppelvierer (Bild) mit Joël Gubelmann, Gian-Reto Tarnutzer, Manuel Dumermuth und Leon Joost erruderte in der dritten Sonntagsserie einen zweiten Platz. 

Bei den jüngsten Ruderinnen überzeugten Charlotte Von der Mühll und Josephina Bierl. Mit einem zweiten Rang und einem sehr gut herausgeruderten 3. Rang im Sonntagslauf zeigten auch diese U15-Juniorinnen, dass in dieser Saison mit ihnen zu rechnen sein wird. Verstärkt durch Ellen Kressler und Céline Portmann versuchten sie sich am Sonntag auch noch im Doppelvierer und belegten mit einem Rückstand von rund zehn Sekunden auf das Siegerboot den vierten Rang.

Der neu gebildete U19-Doppelvierer mit Simon Haak, Damian Amrein, Philipp Greve und Marin Huber konnte am zweiten Renntag überzeugen. Mit einem Sieg in der zweiten Serie, und mit der zweitbesten Zeit der drei Serien konnten sie ihr Potential zeigen. Alle vier vermochten in den Kleinbooten Skiff und Doppelzweier nicht zu überzeugen, das Grossboot hingegen scheint zu harmonieren. Bei den U19-Junioren fehlt wie schon Ende der letzten Saison Luca Fabian. Die grosse Nachwuchshoffnung leidet immer noch an Rückenbeschwerden und muss diese Saison pausieren.

Auch bei den Junioren U17 ging ein neu gebildeter Doppelvierer an den Start. Trotz noch deutlichem Abstand zu den Spitzenmannschaften konnten Fabian Gebhardt, Julian Ris, Yoël Ben Ahmed und Alexander Horst im Samstagslauf den zweiten Rang herausrudern. Für eine Überraschung sorgten Tim Hallenberger und Paco van der Putten, die am Samstag im Doppelzweier ihre eigentlich stärker eingeschätzten Clubkameraden Alexander Horst und Julian Ris mit einer knappen Bootslänge Vorsprung besiegten und in ihrer Serie den dritten Platz erreichten.

Severine Stuber als einzige U17-Juniorin des BRC konnte am Samstag einen guten zweiten Rang im Skiff erreichen. Im gesetzten Sonntagslauf war der Abstand zur Spitze mit einem Rückstand von über 40 Sekunden dann aber doch sehr deutlich.

Sein Wettkampf-Comeback gab Benjamin Hänzi im Skiff der Leichtgewichte Männer. Für ihn resultierte ein dritter Rang in der zweiten Serie am Sonntag.

Der BRC hat einen guten Saisonstart erwischt. Jetzt gilt es, die Saison bis Anfang Juli zu den Schweizer Meisterschaften mit Bedacht anzugehen, um die guten Leistungen zu festigen und die noch vorhandenen Defizite aufzuholen.

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Viele Medaillen für den BRC in Varese

9 von 10 Booten des BRC schaffen es ins A-Finale - Am stürmischen Sonntag schaffen es dann nur Basels Juniorinnen aufs Podest

Am vergangenen Wochenende fand die 2. Internationale Frühlingsregtta auf dem Lago di Varese in der Lombardei statt. Der Brc war mit 12 Ruderern in 10 Booten angetreten und kam mit 9 dieser Boote ins A-Final. 
Den Medaillenregen am Samstag begann Severine Stuber, die in Ihrem Vorlauf den Bronzerang erringen konnte. Darauf folgten Fabian Gebhardt mit Joel Ben-Ahmed, Julian Ris und Alexander Horst, die im Doppelvierer die 1500m erstals unter 5 min zurück legten und ebenfalls Bronze holten. Damian Amrein und Simon Haak konnten daraufhin Ihre Serie im Doppelzweier gewinnen, Ihr Partner im Dopplevierer Martin Huber und Philipp Greve schafften es auf den zweiten Rang. Im Doppelvierer reichte es den Vieren nur auf Rang 4. Fabian Gebhardt und Joel Ben Ahmed gelang dann genauso wie Ihren Partnern im Vierer Julian Ris und Alexander Horst nochmals Bronze im Doppelzweier, nur letztere schafften es aber ins A Finale der U17 Doppelzweier. Beni Hänzi kam nach seienem Comeback in Lauerz noch besser in Schwung und eroberte in einem beherztem Rennen Silber hinter dem Richterswiler Alexander Wüst. Souverän durchsetzen konnte sich schließlich noch Josephina Bierl, die im Skiff als schnellste C-Juniorin die 1000m bewätigte und das zweite Gold für den BRC einfuhr.
Am Sonntag wurden die Bedingungen auf dem Lago di Varese wegen starken Windes dann zunehmend prekär. Bis 12 Uhr wurde die Strecke daher auf 100m verkürzt danach sogar auf 500m. Die schlechten Bedingungen und die verkürzte Strecke konnte am besten Nadine Furrer nutzen die nach krankheitsbedingter Rennpause wieder ins Regattageschehen eingreifen konnte. Obwohl sie nur ein Testrennen mit maximal Schlagzahl 26 absolvierte, gelang Ihr in Ihrem A-Finale gleich die Silbermedaille. Ihre Trainingspartnerin Severine Stuber, die im wahrsten Sinne des Wortes "vom Winde verweht" wurde, schaffte es noch auf Rang 5 von 7 Booten. danach kamen die Basler Boote immer schlechter mit den Bedingungen zurecht und konnten vor allem auf der Sprintstrecke des Nachmittags nicht mehr an die Vortagsergebnisse anknüpfen. Headcoach Matthias Schmitz konnte bei diesen Rennen vor allem technische Erkenntnisse für die weiteren Tranings gewinnen. Zum Abschluss sicherte sich aber Josephina Bierl noch die Bronzemedaille in Ihrem A Finale, konnte bei dem unruigen Wasser und der hohen Schlagzahl jedoch nicht mehr so überlegen auftreten wie am Vortag. Ein langer Auffahrtsrückreisestau ließ das Team dann erst weit nach der Meisterfeier des FCB in Basel eintreffen. Wir hoffen nicht allzu viele von Ihnen haben den Schlaf in der Schule nachgeholt.


Großes BRC Team erringt viele gute Resultate am Rotsee

Die erstmals durchgeführte Pfingstregatta auf dem Rotsee – dort werden sonst traditionsgemäss nur die Schweizermeisterschaften sowie der Weltcup im Juli durchgeführt – konnte bei Wind am Samstag und recht guten Bedingungen am Sonntag durchgeführt werden.

Der Basler Ruder-Club ist wiederum mit einer sehr grossen Mannschaft, von der 14jährigen Juniorin bis zum über 50jährigen Masterruderer, und viel Material angereist. Dieses verluden die Ruderer auf zwei Anhänger und diverse PkW. Denn der Anhänger und Bus des BRC waren für die Vogalonga in Venedig. Der große Einsatz der Masters, die alle Ihre Pkw mit Junioren füllten, ermöglichte die Teilahme an der Regatta und zeigt das gute Zusammenwirken der verschiedenen Generationen in unserem Club. Insgesamt war der BRC an beiden Renntagen 38 Mal am Start und konnte 26 Podestplätze erreichen. Eine erfreuliche Bilanz.

Herausragend unterwegs war wie schon an der Regatta Lauerz der 14jährige Hendrik Nelis. Er konnte eindrücklich unter Beweis stellen, dass seine Leistungen auf einer guten Basis stehen. In vier Rennen erkämpfte er sich in souveräner Art und Weise vier Goldmedaillen. Im Skiff der U15-Junioren dominierte er seine Konkurrenz wiederum nach Belieben und gewann beide Rennen von Samstag und Sonntag mit deutlichem Vorsprung. Mit seinem Partner Valentin Heim schaffte er auch die zweifache Bestätigung im Doppelzweier. Bei den jüngsten Ruderinnen (U15) überzeugten ein weiteres Mal Charlotte Vonder Mühll und Josephina Bierl. Mit einem ersten Rang in ihrer Doppelzweierserie bestätigten auch sie ihre guten Leistungen von Lauerz. Zudem erreichte Vonder Mühll einen ansprechenden 2. Rang im Skiff. Bei den U15-Junioren und –Juniorinnen ist beim BRC zwar eine schmale, aber doch starke und stabile Basis gegeben.

Die U17-Junioren Fabian Gebhardt und Julian Ris erruderten in ihrer Serie einen Sieg und fuhren die insgesamt drittbeste Zeit in dieser Kategorie heraus.

Der U19-Doppelvierer mit Simon Haak, Damian Amrein, Philipp Greve und Martin Huber konnte mit zwei zweiten Rängen überzeugen. Die Mannschaft hat nach ausführlichen Trainingstests die Position des Schlagmannes neu besetzt. Zudem konnten sie in einem neun Boot starten. Das hat alles mit zur Leistungssteigerung beigetragen. Das Sonntagsrennen war bis zum letzten Schlag sehr spannend: nur gerade drei Zehntel fehlten zum Siegerboot. Huber und Greve ruderten schliesslich im Doppelzweier einen zweiten Platz heraus.

Comeback von Luca Fabia
Luca Fabian, der U19-Junior, letztes Jahr schnellster schweizer Junior bei den verbandsinternen Selektionsrennen, gab nach einem Jahr Zwangspause wegen Rückenbeschwerden am Sonntag sein Comeback. Letztes Jahr musste er wegen seiner Verletzung auf die Teilnahme an Schweizer- und Weltmeisterschaft verzichten. In seiner Serie gewann er auf dem Rotsee mit grossem Abstand und konnte ohne Rennpraxis und beträchtlichem Trainingsrückstand die insgesamt drittbeste Zeit (serienübergreifend) herausrudern. Das ist eine sehr eindrückliche Rückkehr. In den nächsten Wochen wird sich zeigen, wie gut der Rücken hält und ob der Anschluss an die Spitze wieder möglich ist.

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Regatta Sarnen - Arbeitsbedarf in den Top Booten

Die Regatta Sarnen ist die vorletzte Vorbereitungsregatta vor der SM am Rotsee. Sie ist Selektionsregatta und Übungsrennplatz.
Der lang erwartete Bericht zur Regatta Sarnen.
In diesem Jahr herschten wieder sehr heiße Temperaturen. Weniger Windwellen als in den Vorjahren boten eigentlich besseres Wasser, die völlig veralteten und überbelasteten Motorboote des Veranstalters machten jedoch die meisten Rennen zu einer Rodeofahrt.
Auch in anderen Bereichen wie Sprechertechnik und Ergebnisdienst befleckte sich der Veranstalter nicht mit Ruhm. Mangels Ersatzbatterien konnte das bewährte Sprecherteam aus Basel die Zuschauer bei vielen Rennen nicht erreichen. Einige Rennen wurden nicht gestoppt und ohne Zeiten angegeben. Das ist Schade, denn die Regatta ist mit großer Beteiligung aus Deutschland momentan die größte Schweizer Regatta; So viel zu den Rahmenbedingungen.
Das BRC Team startete entgegen der vorherigen eher Regatten verhalten. Der Samstag in Sarnen ging ganz ohne Basler Medaillengewinn aus. Das lag zum einen daran, dass viele der Erfolgsteams nicht an den Start gingen, die erfolgreichen U 15 Ruderer Nelis und Heim, sowie bei den Damen Bierl und von der Mühll mussten auf einen Start verzichten, weil je ein Mannschaftsmitglied in den Ferien weilte. Auch bei den U 17 und U 19 Junioren musste der 4x umgestellt werden. Eine Qualifikation für das A-Final und letztlich ein zweiter Platz im B-Final war hier ein für den U 17 Trainer Dominik Junker erfreuliches Ergebnis. Die Ruderer Paco van der Putten/Julian Ris/Alexander Horst/Joel Ben Ahmed qualifizierten sich für das A Final. Am Sonntag fuhr dann ein anderes Boot (Tim Hallenberger statt Alexander Horst) das dann nach Reglement automatisch ins B-Final gesetzt wird. Junker und Schmitz konnten aus dem Quervergleich und der Rennanalyse Informationen für die anstehende Selektion an die SM gewinnen.
Bei den A Junioren fiel Philip Greve am Sonntag aus und man entschied sich beide Regattatage mit Luca Fabian als spontanem Ersatzmann zu rudern. Das Boot Fabian/Haak/Amrein/Huber schaffte die angestrebte Steigerung jedoch nicht und musste sich am Ende mit einem 4. Platz hinter einer Deutschen Rgm. und zwei Schweizer Booten zufrieden geben. Dieses unerwartet schwache Ergebnis führen die Trainer auf fehlende Routine bei schlechtem Wasser sowie eine zu große Vorbelastung (viele harte Vorbelastungen bei heißem Wetter) und auf die latente Rückenverletzung von Amrein zurück, der sich seit einigen Wochen nicht mehr in jedem Training voll belasten kann. Luca Fabian zeigte seine wieder ansteigende Formkurve durch einen Serien-Sieg am Sonntag. Wie schnell er im Schweizer Gesamtvergleich wieder unterwegs ist, wird sich in Greifensee zeigen, wenn er zum ersten mal wieder Vorlauf und Final bestreiten wird. Gute Trainings und Ergoergebnisse lassen auf schnelle Skifffahrten hoffen. Einen erfreulichen ersten Start über 2000m legte schließlich Severine Stuber hin, die gemeinsam mit Ihrer älteren Trainingspartnerin Nadine Furrer die Luft der A Junioren schnupperte und mit technisch sauberem Rennen auf Platz 3 des B-Finals landete.
Zu den letztlich 7 Medaillen des BRC trugen dann wieder die Jüngsten und die Ältesten maßgeblich bei:
Seriensieger am Sonntag wurden:
Josephina Bierl und Charlotte von der Mühll im U 15 2x
Celine Portmann im Skiff
Valentin Heim im Skiff
Valentin Heim, Manuel Dummermuth, Gian-Reto Tarnutzer und Leon Joost im U 15 4x (B-Final)
Eine Bronzemedaille im A Final steuerten dann noch die Masters im Achter mit Matthias Walser, Dieter Leber, Steen Kreinbrink, Bernhard Chiquet, Lukas Geering, Tres Thoenen, Daniel Blaser und Charles Kroepfli (Stfr. Rahel Brändle sowie Josephina Bierl im Skiff bei. Die Masters zeigten sowohl im Achter als auch im Doppelvierer, das sie schon Spitzengeschwindigkeiten für die ganz vorderen Plätze erreichen können, müssen diese aber noch effizienter und länger anhaltend erbringen. Dafür legt die gesamte Mastersmannschaft ein Trainingswochenende mehr ein und verzichtet auf Starts in Greifensee.

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Schlammschlacht und Wellen am Greifensee

BRC Boote fahren trotz schlechter Bedingungen fast durchgehend ins A-Final. Einige Hausaufgaben verbleiben bis zur SM.
Bei schlechten Bedingungen starteten am Greifensee 16 Boote des BRC. 14 davon kamen ins A-Finale oder in die erste gesetzte Serie. Der umgesetzte U 19 Doppelvierer gewinnt am Sonntag klar.
Das Wetter meinte es nicht gut mit den Veranstaltern der Regatta Greifensee, dem Regattaverein Zürich. Samstag regnete es den ganzen Tag einige Rennen fielen einer Sturmfront zum Opfer. Zeitmessung und Kommentar fielen aus. Sonntag mit weniger Regen und mehr Schlamm bei winterlichen Temperaturen, lief die Zeitmessung wieder.
Die Teams des BRC gingen vollzählig an den Start, erneut musste keine Ab- oder Ummeldung erfolgen. Lediglich der seit einigen Wochen angeschlagene U 19 Junior Damian Amrein absolvierte ein reduziertes Regattaprogramm, um sich nicht übermäßig zu belasten.
Luca Fabian begann den Samstag bei strömendem Regen und musste schon das erste Rennen mit 15 minütiger Verspätung frierend beginnen. Dennoch konnte er sich mit einem 2 Rang ins A Finale qualifizieren, das später wegen Sturm abgesagt werden musste. Damit ist immer noch unklar, an welchen Rang er sich nach seiner langen Verletzungspause einordnen kann. Ebenso in den ersten Lauf ruderten Charlotte von der Mühll und Josepina Bierl im U 15 Doppelzweier und Benjamin Hänzi im Skiff (dessen Final ebenfalls ausfiel). Von den Bedingungen unangefochten ruderte sich Hendrik Nelis wieder einmal unangefochten den Sieg im Skiff der U 15 Junioren heraus und ist damit eine der größten Hoffnungen der Basler für die SM 2010. Für die Basler U 17 Ruderin Severine Stuber reichte es nach gutem Rennen diesmal nur in die 2 Serie. Diese Gewann sie am Sonntag souverän und empfahl sich damit nachrücklich für die SM. Die U 17 2x mit Joel Ben Ahmed/ Alexander Horst, Julian Ris/Fabian Gebhardt und Paco van der Putten/ Tim Hallenberger ordneten sich im Mittelfeld ein und kamen in den 2. bzw. 3. Lauf. Als letztes Rennen des Tages ruderten Fabian Gebhardt/Julian Ris/ Tim Hallenberger/ Joel Ben Ahmed noch mit Rang 3 in den A Lauf des Sonntags. Der U 19 Doppelvierer mit Martin Huber, Simon Haak, Damian Amrein und Philip Greve schaffte es (nachdem die Regatta schon unterbrochen war) noch als dritter ins Ziel, konnten aber den kleinen Erfolg verbuchen, dass Ihr Boot als einziges nur zur Hälfte mit Wasser gefüllt war. Hier wäre es wünschenswert gewesen, das der Regattaunterbruch auch die Schiedsrichter auf dem Wasser rechtzeitig erreicht hätte, zumal den durchnässten Ruderern aller Rennen keine trockene Umkleide oder warme Dusche zur Verfügung stand. Nach 2 stündiger Sturmunterbrechung begannen aus Basler Sicht Hendrik Nelis und Valentin Heim die Rennen am frühen Abend wieder und konnten bei relativ gutem Wasser souverän Gewinner Ihrer Serie werden. Eine achtbares Rennen lieferte Alexander Horst dann noch vor dem Start des U 17 4x im U 17 Skiff ab und gelangte mit Rang 3 in den B Lauf des Sonntags.
Zu unchristlicher Zeit und bei schon mäßigen Bedingungen auf dem Greifensee ruderte Nadine Furrer um 7.30 ins A Final der U 19 Juniorinnen. Immer noch von gesundheitlichen Problemen geplagt war es besonders erfreulich, das es Ihr diesmal nach dem Rennen deutlich besser ging als auf den vorhergehenden Regatten. Letztlich hieß es im A Final für Nadine Rang 6 aus 8 Booten. Die frisch gebildeten U 19 Doppelzweier Luca Fabian/Philip Greve und Simon Haak/Martin Huber fuhren sehr ansprechende Vorläufe. Greve/Fabian qualifizierten sich nach Vorlaufsieg sogar für das A Final welches sie sensationell als 2. Boot beendeten, während Haak/Huber souverän das B Final gewannen, nachdem sie im Vorlauf mit falschen Rudern angetreten waren. (der morgen war früh und die Schlammschicht dick...)
Zusammen konnten diese Vier dann im 4x gegen das bisher Saisonstärkste Boot aus Uster/Stanstad mit 9 Sekunden Abstand gewinnen. Ebenfalls klarer Sieger im A Final wurde Hendrik Nelis im Skiff. Im A Lauf der U 15 2x musste er sich dann mit Valentin Heim mächtig anstrengen um 3 zehntel vor Lugano noch zu gewinnen. Valentin Heim war vorher noch genauso wie am Vortag ein hartes Rennen mit dem jüngsten U 15 vierer des BRC gefahren und konnte mit dem Saisonschlussrang 6 im A-Final eine gute Einstiegssaison für Manuel Dummermuth, Gian-Reto Tarnutzer und Leon Joost beenden. Die drei letztgenannten waren in den ersten beiden regatten noch mit Joel Gubelmman unterwegs, gewesen, der sich derzeit von einer OP erholt. Alle 4 haben Ihre Begeisterung fürs Rudern gefunden und wollen im kommenden Jahr Teil des  U17 Achter Projektes werden. Josephina Bierl belegte Am Sonntag Rang 3 im Skiff und gemeinsam mit Charlotte von der Mühll Rang 4 im Doppelzweier. Der B Junioren 4x belegte Rang 6 im A Final, Alexander Horst Rang 5 im B Final der Skiffiers (36 Boote).
Schlechtes Wetter kann ein Veranstalter nicht vorhersehen aber schlechtes Wetter zusammen mit schlechter Infrastruktur gefährdet die Gesundheit der Ruderer zu einem kritischen Zeitpunkt sehr. Wir hoffen, das unser Team sich heute und morgen gut in Basel erholen kann und viele Vitamine und schlaf tankt.



3 mal Gold, 2 mal Silber und einmal Bronze an der SM

Das Team des Basler Ruder Clubs war mit 14 Booten am Start der Schweizermeisterschaft am Rotsee.
9 Davon mussten sich für das A-Finale qualifizieren.
Vermeintliches Glück mit dem Vorlauflos hatten die U 17 Junioren
Fabian Gebhardt, Julian Ris, Tim Hallenberger und Joel Ben Ahmed Sie trafen auf viele Gegner die sie bereits geschlagen hatten. Doch nach einem guten Rennen musste der junge Doppelvierer anerkennen, das die physisch stärkeren Teams sich noch mehr gesteigert hatten als die Basler. Gleich die beiden stärksten Boote in Ihrer Kategorie hätten Josephina Bierl und Charlotte von der Mühll schlagen müssen um ins A-Finale zu kommen. Dies gelang nicht, die beiden U 15 Juniorinnen konnten Ihre Stärke aber durch einen Sieg im B Final und dem 7. Gesamtrang beweisen. Josephina Bierl gelang im Skiff ein zweter Rang im Vorlauf und damit der Einzug ins A-Finale. Hier fuhr sie mit einem soliden Rennen auf Rang 4. Leider ebenfalls Pech mit der Auslosung Ihrer Vorläufe hatten Severine Stuber und Nadine Furrer, die beiden Juniorinnen mussten damit auf eine Finalteilnahme im Skiff verzichten.
Außergewöhnliches gelang Luca Fabian im Skiff. Nach nur 8 Wochen Training seit seiner 1 jährigen Verletzungspause gewann er überlegen seinen Vorlauf und konnte in einem packenden Finalrennen Silber für den BRC erringen. Der zweite Doppelvierer des BRC, die U19 Junioren Luca Fabian, Philip Greve, Simon Haak und Martin Huber zeigte bei den Vorläufen mit einem Sieg und der insgesamt schnellsten Zeit, welches Potential er hat obwohl nach dem verletzzungsbedingten Ausscheiden von Damian Amrein erst 50 gemeinsame km gerudert waren. Leider fehlte den Vieren im Final dann ein bisschen die Nervenstärke und der schöne Bootslauf des Vortages und am Ende überquerte man die Ziellinie als fünftes Boot. Nach den Vorergebnissen enttäuschend, mit Blick auf die sehr kurze Ruderkarrriere von Greve und Huber aber dennoch ein schöner Erfolg.
Hendrik Nelis und Valentin Heim waren die ganze Saison ungeschlagen im U 15 Doppelzweier. Dies ist oftmals ein schlechtes Zeichen für die SM, bei der gerne noch einmal neue Gegner auftauchen oder sich Vorergebnisse ändern. Gleiches galt in noch deutlicherem Maaße für Hendrik Nelis im U 15 Skiff. Doch die beiden schafften das unglaubliche. Nicht nur 2 Vorläufe und 2 Halbfinals konnten Siegreich beendet werden, sondern auch beide Finals entschieden die Basler für sich. Um 8.41 hatte das Team des BRC die erste Goldmedaille im U 15 Doppelzweier in den Händen. Eine zweite folgte 15 Minuten später im Masters Männer Doppelvierer, wo Matthias Walser, Jürgen Nelis, Charles Kröpfli und Dieter Leber Ihren Titel vpm Vorjahr verteidigten. Ein zweiter Basler Vierer mit Andreas Chiquet, Steen Kreinbrink, Lukas Geering und Bernhardt Chiquet fuhr im gleichen Rennen auf den Bronzerang. Das zweite Silber lieferten dann die ersten 7 genannten verstärkt durch Tres Thoenen und Steuerfrau Sarah Walser im Masters Achter, wo man in diesem Jahr die Renngemeinschaft aus Genf, Lausanne Zürich und Stanstad nach starkem Rennen beinahe eingeholt hätte. Das Dritte Gold holte dann noch einmal Hendrik Nelis der in einem packenden Rennen auch seine mentale Stärke ausspielen musste, um ganz nach vorne zu fahren. Insbesondere die Erfolge der ganz jungen Basler führten wohl auch dazu, das der BRC beim neu geschaffenen Gesamtpreis für die beste Jugendförderung U 17 und U 15 auf Rang 7 boch vor vielen anderen großen Clubs landete.
Noch an der anschließenden Grillfeier erreichte Luca Fabian die gute Nachricht, das er aufgrund seiner Hervorragenden Leistung im Skiff und auf dem Ergo direkt für die Junioren EM in Hazewinkel selektioniert wurde. Damit rudert seit langer Zeit wieder ein BRC Athlet auf internationaler Bühne.



Silber und Bronze für Luca Fabian am Coupe de la Jeunesse in Hazewinkel!

Der Schweizerische Ruderverband ist mit sieben Booten an den Coupe de la Jeunesse nach Belgien gereist. Der Coupe ist eine hochkarätige internationale Ruder-Regatta für Junioren und Juniorinnen (U19) mit zwölf teilnehmenden Nationen, nämlich Österreich, Belgien, Frankreich, Spanien, Italien, Irland, Niederlande, Grossbritannien, Portugal, Polen, Ungarn und die Schweiz. Er gilt inoffiziell auch als Junioren-EM.

Luca Fabian war aufgrund seines sehr starken Rennens an den Schweizermeisterschaften Anfang Juli im Skiff vom Schweizerischen Ruderverband direktselektioniert worden. In zwei packenden, an Spannung kaum zu überbietenden Finalrennen gewann Luca am Samstag die Bronzemedaille und am Sonntag Silber! Der Modus am Coupe sieht vor, dass an beiden Renntagen am Morgen die Vorläufe und am Nachmittag die Finalrennen gefahren werden – ein sehr intensives Programm, das aber die Chance auf zwei Medaillen bietet.

Luca Fabian sicherte sich am Samstag mit dem dritten Vorlaufrang die Finalqualifikation mit den sechs besten Booten. Im knappsten Rennausgang des Samstages gewann der Basler dann die Bronzemedaille. Luca führte 100 Meter vor dem Ziel kurzzeitig, ehe er nach einem hochspannenden Schlussspurt die Ziellinie schliesslich mit dem geringen Rückstand von 0.6 Sekunden hinter Holland und ganz knapp hinter Italien als dritter kreuzte. Das Comeback von Luca Fabian nach nur knapp dreimonatiger intensiver Rennvorbereitung nach einem rund einjährigen rückenbedingten Trainings- und Regattaausfall war perfekt.

Am zweiten Regattatag stand wiederum am frühen Morgen der Vorlauf an. Luca, nach dem Erfolg vom Samstag und somit mit dieser minimalen Rennerfahrung nach dem langen Regattaunterbruch an Sicherheit gewachsen, fuhr den Vorlauf locker an. Er liess sich nicht irritieren, als Österreich und Italien ein wenig davonzogen und sich einen harten Kampf um den Vorlaufsieg boten. Knapp vor der Ziellinie sicherte sich Luca mit schnellen Spurtschlägen souverän den Sieg und somit eine der mittleren Bahnen für den Finallauf. War schon das Samstagsrennen knapp, zeigte sich der Sonntagsfinallauf als absoluter Krimi. Noch wenige Meter vor der Ziellinie waren vier Boote auf gleicher Höhe. Nur eine intensive Begutachtung des Zieleinlauffilms zeigte schliesslich: Luca war zweiter, mit 0.01 Sekunden Vorsprung vor Italien. Sieger war wiederum Holland mit einer Sekunde Vorsprung. „Ich habe auf den letzten 250 Metern versucht, meine letzten Kraftreserven zu mobilisieren, einfach meine Beine runterzudrücken und nicht mehr aus dem Boot rauszuschauen. Etwa 50 Meter vor dem Ziel waren die Batterien dann aber komplett leer und ich musste meinen kleinen Vorsprung, den ich zu diesem Zeitpunkt hatte, wieder aufgeben. Zum Glück hat es noch so knapp gegen den Italiener gereicht“, freute sich ein erleichterter Luca nach dem Lauf.

Für Luca aber auch für den Basler Ruder-Club bedeuten diese Medaillen auf hohem internationalem Niveau enorm viel. Einerseits scheint die Genesung von Luca stabil zu sein und die weitere Ruderkarriere, im nächsten Jahr bei den U-23, kann konsequent weiterentwickelt werden. Auch der SRV zeigte sich über die Entwicklung von Luca Fabian hoch erfreut. Andererseits hat so der Basler Ruder-Club nach vielen Jahren erstmals wieder auf internationalem Niveau zwei wichtige Medaillen gewinnen können.

Ein spezieller Dank geht an dieser Stelle an Stefan Fabian, Trainer und Grossvater von Luca. Stefan hat seit dem Comeback von Luca, also die letzten drei Monate sehr intensiv begleitet und weilte dafür jedes Wochenende in Basel. Auch war er die zwei Wochen im Trainingslager in Sarnen immer dabei und natürlich an der Regatta in Belgien. Diese Betreuung ist unabdingbare Grundlage für solch hochkarätige Erfolge.



BRC Masters Team schafft den Dritten Platz an der EuroMasters 2010

Der Basler Ruderclub war mit Matthias Walser, Charles Kroepfli, Dieter Leber und Jürgen Nelis im Doppelvierer an den EuroMasters in München in der Altersklasse D (Mindestdurchschnittsalter 45 Jahre) dabei. Als frisch gebackene Schweizer Meister im Doppelvierer trafen sie dabei direkt auf ein russisches, ein tschechisches und 3 deutsche Teams. Gut aus den Startblöcken gekommen, konnten sie sich in den zweiten 500m zusammen mit den Russen und den Limburgern vom Feld absetzen. Das Ziel erreichten sie als Dritte und fuhren mit 3 Minuten 24 Sekunden die 4. schnellste Zeit aller 27 Boote der Kategorie.

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Fünf Basler auf der Weser

Achterrennen gibt’s  überall: London, Boston, Berlin, und bei uns bekannt Solothurn oder Thalwil. Und er wird eines in Basel geben. Und es gibt auch einen Achtercup in Bremen/D. Auf deren Event-Homepage wurde aufgefordert, an einem Quiz teil zu nehmen. Und was widerfährt uns? Wir gewinnen einen Startplatz, inklusive Übernachtung und Verpflegung.
Nun gut. Nun mussten acht Ruderer her, plus Steuermann oder –frau. Leichter gesagt als getan. Trotz Anreiz in Bremen starten zu dürfen, taten wir uns reichlich schwer, eine Mannschaft zusammen zu tragen. Es kam sogar soweit, auf die Reise nach Bremen und den Start zu verzichten. Doch auf hartnäckiges bitten seitens des Veranstalters liessen wir uns überzeugen und gingen am vergangenen Wochenende nach Bremen.

Die „BRC Mannschaft“ setzte sich aber bloss aus fünf Ruderern zusammen. Dominik Junker, Fabian Haak, Maurice Koenemann, Jan Greve und ich bildeten den BRC Achter. Selbstverständlich ruderten wir nicht zu fünft: Der Organisator stellte uns 3 Topleute zur Verfügung: Gilbert Klinger und Philip Hagenau, 4. im deutschen Vierer Ohne an der diesjährigen Junioren WM, sowie Tobias von Randow, seinerseits Ersatzmann des deutschen U23 Teams für die vergangene U23 WM. Als Cox stellte sich Alina Thielbar aus Bremen zur Verfügung. Somit war der vermeintliche Alpenexpress nur beschränkt helvetisch, zumal drei von fünf Brc-ler Badenser sind :-).

Ungeheuerlich verstärkt konnten wir also den Wettkampf angehen. Der Bremer Achtercup setzt sich aus einer Langstrecken Head Regatta über 4.2 km und aus einem Sprint-Bewerb über 350m zusammen, wobei die Langstrecke quasi als Vorlauf dient. Die Gegner waren namhaft: Der London RC, der deutsche Junioren-Nationalachter, ein Achter, zusammengestellt aus Mitgliedern des deutschen Junioren-Skull-Kaders, eine Norddeutsche Kombination aus lauter U23 Athleten und der BRC Achter. Erweitert wurde das Feld durch eine mixed Crew aus Bremer Junioren.

Nun ja, die Rollen schienen verteilt. Mit dem fünften Rang nach der Langstrecke, mussten wir gegen den zweiten im Sprint ran – den DRV-Juniorenachter. Die Situation klärte sich rasch. Fünf Schläge nach dem Start setzte sich der deutsche Achter uneinholbar ab und siegt schliesslich klar. Somit wartete anstatt dem Halbfinale direkt das C-Finalrennen auf uns. In diesem Rennen um den 5. und 6. Rang mussten wir die Bremer Juniorencrew bodigen, um uns noch versöhnlich aus Bremen zu verabschieden. Es war klar, verlieren verboten, zumal die andere Mannschaft deutlich schwächer war (junge Athleten und mixed). So war es dann auch. Das Bild stelle ich mir vor wie im vorhergegangenen Rennen gegen den DRV Achter, bloss dass wir diesmal vorn lagen.

Am Ende klassierten wir uns im zu erwartenden 5. Rang. Ernüchternd, aber um eine Erfahrung reicher. Bremen ist schön, das Rennen toll, auch wenn mehr Beteiligung eine deutliche Aufwertung des Anlasses bedeuten würde. Und mit 58 Sekunden in unserem letzten Lauf stehen wir gar nicht so schlecht da, verglichen mit den 56 Sekunden der Siegerboote.

Max Schubiger


Erfolgreicher BRC am 1. BaselHead

Am 1. BaselHead, einem Achter-Verfolgungsrennen über die Distanz von 6.4 km von der Klingentalfähre zum Kraftwerk Birsfelden und wieder zurück zeigte der  BRC eine ausgezeichnete Gesamtleistung. Die BRC-Mannschaften belegten die 1. Ränge bei den M-Elite und bei den F-Masters und den 3. Rang bei den M-Masters. 


Achterrennen Ellikon - Eglisau vom 4. Dezember 2010

Zum Abschluss des Ruderjahres beteiligten sich die Masterruderer am Achterrennen von Ellikon nach Eglisau. Dem Schreibenden, der das erste Mal dieses über 11 km führende Rennen mitruderte, kamen im Vorfeld die schauerlichsten Schilderungen zu Ohren.
Um mich auch mental gut auf diese besondere Prüfung vorzubereiten, stöberte ich in alten Berichten dieses seit 2006 durchgeführten Rennens. Nach diesen Recherchen wusste ich definitiv, dass ich mich da auf eine besondere Reifeprüfung eingelassen hatte. Mich erwartete das härteste Achterrennen der Schweiz –unter der Rüdigerbrücke rollen unglaublich hohe Wellen auf die Boote zu – beim Einwassern erstarren Kälteschockschreie in steifen Kehlen. Ich wusste also aus diesen Schilderungen, eine heldenhafte Herausforderung wartete auf mich. Spätestens als die Recken aus Crefeld dieses Jahr im Vorfeld ihre Freude über die bevorstehende Kälteschlacht auf dem Rhein anmeldeten, wurde mir die ausserordentliche Bedeutung dieses Anlasses bewusst.
Das Rennen fand bei idealen winterlichen Bedingungen statt. Es war sehr kalt, doch zum Glück trocken und windstill. Von den 35 gemeldeten Booten reihten sich 27 Achter oberhalb von Ellikon auf dem recht stark fliessenden Rhein ein. Im BRC Achter ruderten Matthias Walser, Dieter Leber, Jürgen Nellis, Tres Thoenen, Daniel Blaser, Steen Kreinbrink, Lukas Geering und Bernhard Chiquet. Unsere Steuerfrau Samira Schärer lenkte unser Boot sicher und in idealer Linienwahl über die Strecke. Das Boot lief sehr gut und so konnten wir so richtig schön und hart an den Riemen ziehen. Wir belegten den 16. Gesamtrang. In der Kategorie Master platzierten wir uns unter den 11 Booten auf dem 6. Platz. Gesamtsieger bei den Männern wurde der Achter aus Crefeld. Bei den Frauen gewann das Boot der holländischen Nationalmannschaft.
Obwohl ich mich nicht in sagenumwobenen Prüfungen bewähren konnte, bleibt mir das Rennen in sehr schöner Erinnerung.

Lukas Geering