Inhaltsverzeichnis

Mosel Teil 2: Poltersdorf - Koblenz (29.9. bis 1.10.2017)
Bilac 16.9.2017
Das erste BRC-Vollmondrudern auf unserer Hausstrecke
Walensee – Linthkanal –Oberer Zürichsee 12./13.8.2017
Bodensee - Rhein 24./25.6.2017
Rheinknie-Anlass 13.5.2017
Wanderfahrt Saône 6./7.5.2017
24.Stadtabfahrt 12.2.2017


Mosel Teil 2: Poltersdorf - Koblenz (29.9. bis 1.10.2017)

Für die 2. Etappe auf der Mosel reisten 28 BRC‘ler am Freitagnachmittag mit dem Car nach Koblenz. Ganz besonders gefreut hat uns die Begleitung unseres Ehrenmitglieds Rosmary Probst! Am Samstagmorgen ging’s mit dem Car an den letztjährigen Auswasserungsort in Poltersdorf. Auf dem Weg machten wir einen Zwischenhalt in Beilstein an der Mosel, wo wir eine kurze Führung von Michael Bangert durch das romantische Städtchen geniessen durften. 

Nach dem Einwassern der sechs Boote setzte bald ein Landregen ein. 62 Kilometer und drei Schleusen standen auf dem Weg nach Koblenz auf dem Programm.  Mit aufkommendem Wind kühlte es zum anhaltenden Regen noch ab, so dass wir uns entschlossen,  nach 22 Kilometern abzubrechen. Denn für Sonntag war sonniges Wetter angesagt und wir waren fest entschlossen, die übrigen geplanten 40 Kilometer noch zu rudern!

Der Start am Sonntag war zwar noch bei bewölktem Himmel aber bald zeigte sich die herrliche Herbstsonne, so dass wir die wunderschöne Landschaft mit Weinbergen, unzähligen alten Burgen, Schlösser und Kirchen geniessen könnten.

Der Schiffsverkehr, v.a. Ausflugs- und Kreuzfahrtschiffe, war gross, was zum Rudern kein Problem war, aber wir konnten dadurch nur die Boots- und nicht die Grossschleusen nutzen. Dies bedeutete, dass bei jeder Staustufe dreimal je zwei Boote geschleust werden mussten. Dies wurde einer prominent besetzten Mannschaft im RossoBlu zum Verhängnis: nach der Talschleusung bei der 2. Staustufe klemmte das Tor beim Öffnen den Bug des Bootes ein, so dass der Bugspitz stark beschädigt wurde. Glücklicherweise war die Bruchlinie oberhalb der Wasserlinie, so dass die Mannschaft trocken und wohlbehalten die Fahrt bis Koblenz fortsetzen konnte.

Bei Flusskilometer 3, also kurz vor der Mündung der Mosel in den Rhein durften, wir beim Postsportverein (Sektion Rudern) Koblenz müde aber glücklich auswassern. Die Mosel ist wahrlich ein wunderschönes Ruderrevier!

Speziellen Dank auch dem Transportteam mit den beiden Chauffeuren Bregtje und Dejan sowie Doris als Begleiterin. 

Christian Griss 

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Bilac 2017, 16.9.2017

Bei perfekten Wind- und Wasserverhältnissen wurde am letzten Samstag nun schon zum 16. Mal die Regatta auf den beiden Juraseen ausgetragen. Tage zuvor hatte es noch gestürmt, doch zum Zeitpunkt des Streckenentscheides durch die Veranstalter sah es gut aus. Die Originalstrecke zwischen Neuenburg und Biel konnte bei strahlendem Sonnenschein und spätsommerlich-freundlichen Temperaturen ausgewählt werden. Unter den mehr als 400 Teilnehmern und 81 Booten waren diesmal vier Boote (LaRheina, Barkasse, Albatros und RossoBlu) mit BRC'lern besetzt. Schoreniggel hatte ein Team von den Schleppis ausgeliehen. 

Perfekt organisiert und transportiert durch Ruderchefin Bregtje Andela konnten die Teams mit ihren Booten einen wunderbaren Ruderevent geniessen.

Barbara Orland

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"Rangliste"

      


Das erste BRC-Vollmondrudern auf unserer Hausstrecke

Alles war perfekt. Am Anfang die Grillrunde mit drei Sorten Kartoffelsalat, dann auch die Bootseinteilung.
Es war noch nicht finstere Nacht, als Unicum, la Rheina und Albatros ablegten, doch alles war bereits anders:
Die Hafenkulisse zeigte sich gespenstisch schwarz, rote Lämpchen beleuchteten blinkend weissen Schlotrauch, die hellen Bojen entpupten sich als Hinterteile grundelnder Schwäne. Kein Schiff, kein Motorboot, kein Lärm. Ruhe. Nur unser Klack-Klack.

Und plötzlich tauchte er auf, der Mond, und übergoss alles mit seinem märchenhaften Licht. Manchmal verschwand er hinter einer Wolkenbank, manchmal stand er backbord und manchmal steuerbord.

Von den anderen Booten sahen wir trotz des Mondes nur die Lampe. Beim Kreuzen konnten wir zusammen sprechen, aber wir konnten die Ruderer nur an ihren Stimmen erkennen.

Habt Dank, Bregtje und Petrus, das war schön! Eine gute Zusammenarbeit!

Ines Bader


Walensee – Linthkanal –Ob. Zürichsee 12./13.8.2017 

Glück im Unglück

Nach 19 Jahren stand die Strecke Walensee-Linthkkanal- Oberer Zürichsee wieder einmal auf dem Programm. Am Start beim Strandbad Walenstadt wurden wir mit Kaffee, Tee und frischem Zopf von Werner Merz (ehemaliger BRC’er und heutiger Präsident des SC Stäfa) verwöhnt – ganz herzlichen Dank! Dieser „Aufsteller“ tat gut, regnete es doch, zwar leicht, aber konstant! Bald zeigte sich aber die Sonne und der See präsentierte sich ebenfalls von der besten Seite, so dass die Umrundung – mit Mittagsrast in Weesen - bei herrlichem Wetter in Mols  beendet werden konnte. Am Sonntag stand bei herrlichem Wetter der Linthkanal mit der heiklen Schwelle bei Ziegelbrücke auf dem Programm. Mit Plastikfolie, Klebband und Styroporwürfeln machten wir die Boote möglichst „wellenresistent“ und inspizierten mit allen Steuerleuten  vor Ort die optimale Steuerung über die Schwelle. Trotz diesen guten Vorbereitungen füllte es drei von sechs Booten nach der Durchfahrt vom Heck her komplett, so dass die Mannschaften das Boot verlassen mussten. Nach einem kurzen „Schwumm“ konnten die Boote 250 Meter nach der Schwelle in eine Bucht gezogen und ausgeschöpft werden. Auf der Weiterfahrt auf dem Linthkanal konnten dann die aus dem weggeschwemmten Gegenstände wie Rollsitzpolster, Schöpfgefässe (!), etc. wieder eingesammelt werden. Fazit:  Bei unserem Durchschnittsgewicht sind unsere C-Gigs für die Schwelle ungeeignet, sitzt der Steuermann doch rasch im Wasser! Mit Doppeldreier oder Vierer-Gigs besetzt als „Dreier mit“ und günstiger Gewichtsverteilung (!) kann die Schwelle gemeistert werde. Die schöne Strecke auf dem renaturierten Kanal bis Schmerikon lies die nassen Kleider trocknen und den leichten „Schock“ vergessen.

Christian Griss  

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Bodensee - Rhein 24./25.6.2017

Während zwei Tagen konnten wir in sportlicher Kollegialität mit unseren sechs Booten auf dem Bodensee und am Rhein auf 70 Kilometer unter verschiedenen Wetterverhältnissen unsere Ausdauer testen!

Just zum Start in Überlingen in Deutschland ging ein Platzregen nieder, der dann zu einem feinen Regen abklang. An der Blumeninsel Mainau vorbei ging es weiter mit Wolken. Nach der Mittagspause kam die Sonne hervor, aber gleichzeitig drehte ein Wind auf, der immer stärker wurde. Kurz vor Radolfzell waren die Wellen so hoch und heftig, dass vier Boote an Land mussten. Die anderen zwei Boote erreichten mit viel Wasser im Rumpf das Ziel. Nach einer unfreiwillig kalten Douche im Hotel gingen wir erfrischt zum Nachtessen.

Am nächsten Tag ging es dann nach einer Querung über den Zellerzipfel Richtung Stein am Rhein. Hübsche Städtchen säumten das Ufer und eine schöne Natur machten die Fahrt interessant. Bis nach Schaffhausen ist unser Rhein recht wild im Vergleich zum trägen Strom in Basel. Am Schluss konnten wir im Ruderclub in Feuerthalen bei Schaffhausen auswassern. 

Wir 33 BRC-Kollegen und Kolleginnen, sind am Abend glücklich und zufrieden zurückgekehrt. Es war eine gute Fahrt mit vielen tollen Erlebnissen! 

Markus Schmid 

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Rheinknie-Anlass 13.5.2017

Am 13. Mai fand auf Initiative der Breitensportleiter von vier der sechs Ruderclubs aus der trinationalen Region (Emanual vom Blauweiss, Andreas vom Grenzach, Rainer vom Rheinfelden und Bregtje vom BRC) der sogenannte Rheinknie-Anlass statt. Als Nachfolger der Rheinfelder-Tour 2016 (auf der BRC Hausstrecke, mit Apéro bei BRC Kaiseraugst) wurde jetzt bis zum Molenspitz gerudert, wonach die Rheinfelder bei den Augster Schleussen abgeholt wurden. Danach waren wir mit 40 Ruderer und Ruderinnen aus sechs Clubs und drei Länder bei RC Grenzach fürs Mittagessen zu Gast. Anschliessend fand nach einer Auslosung eine Breitensport-Regatta statt. Die Regatta startete und endete auf der Linie BRC-Blauweiss und hatte eine spannende Wende bei Km162. Es wurde ein Fairplay-Race mit Freude und sportlerisches Engagement mit fairen Gewinner, die dann auch von BRC, während des Apéros bei Blauweiss, honoriert wurden. Ausser den paar Tröpchen während des Endspurts der Regatta war Petrus dem internationalen Ruderevent gut gesonnen. Mit viel Gelächter und schönen Begegnungen war dieser Nachbarschaftsbesuch ein Event zum Wiederholen.

Bregt

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Wanderfahrt Saône 6./7.5.2017

Die Wetterprognosen für Samstag und Sonntag waren alles andere als rosig, für Samstag war einfach Pluie und für Sonntag Averses angesagt.

Kaum war das letzte Boot in Chalon-sur-Saône eingewassert, hat es auch schon mit regnen begonnen. Zum immer stärker werdenden Regen gesellte sich auch, langsam aber stetig, ein auffrischender Wind direkt von vorne dazu. In Gigny-sur-Saône, nach genau 20km, war der Gegenwind dann so stark, dass an ein Weiterkommen, auch wegen der entstandenen Wellen, kaum mehr zu denken war. Auf den letzten 11km bis zum Etappenort Tournus lag auch noch die Schleuse Ormes für die wir gemäss Avis de Gestionnaire keine Schleusungsbewilligung hatten, so dass aller Voraussicht nach ein Umtragen nötig gewesen wäre. Bei der alten Schleuse Gigny, beim Hafen einer Hausbootvermietung, sind wir ausgewassert. Die Betreiber sind ein Schweizer Ehepaar und die Frau hat sofort die lokalen Wetter- und Windprognosen am Computer abgefragt. Angesagt waren Windgeschwindigkeiten bis zu 45km/h so dass wir beschlossen abzuriggern, zu verladen und motorisiert nach Tounus zu verschieben.

Am Sonntagmorgen war das Wetter besser, zwar stark bewölkt, aber es regnete und windete nicht, so dass wir die Boote aufriggerten und die Wanderfahrt fortsetzten. Da diese rund 1.5 Std fehlten war es von vornerein klar, dass wir nicht bis nach Mâcon kommen werden, sondern unterwegs an einer der wenigen geeigneten Ausbootstellen, auswassern werden, wo eine Zufahrt mir Anhänger und Car möglich ist. Bei der Einmündung des Canal de Pont-de-Vaux in die Saône fand dann die, nicht so frühlingshafte, Wanderfahrt ihr Ende.

Peter Niederhauser

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24. Stadtabfahrt 12.2.2017

Bis kurz vor dem Ende der Stadtabfahrt hätte der Kurzbericht etwa so lauten können:
22 Ruderinnen und Ruderer in den Booten Quartiersmann, La Rheina, RossoBlu, No10! und 2 Nichtruderer nahmen an der 24. Ausgabe der Stadtabfahrt teil. Schleppi war mit einem Boot vertreten. Das Wetter war fast schon frühlingshaft, der Pegel bei 5.20. Bereits zum 5. Mal haben wir das Mittagessen bei Schleppi in dessen gemütlichem Clubhaus eingenommen. Dank dem niedrigen Pegel wurde die Bergfahrt bis zur Schleuse in weniger als einer Stunde bewältigt.
Wir danken Schleppi und vor allem Vreni Eltschinger, für die kameradschaftliche Gastfreundschaft und hoffen auf weitere gemeinsame Stadtabfahrten.

Ja, und dann kam die Schleusung. Wieder einmal hatten die Ruderboote mit den Wellen beim Füllen der Schleuse zu kämpfen. Ist es bei der Schleuse Birsfelden nicht möglich bei Kleinbootschleusungen den Wassereinlauf zu drosseln und die Kammer langsamer zu füllen? Diese Wellen hatten zur Folge, dass der No10! kippte und die Mannschaft unfreiwillig baden ging. Zum Glück trugen alle Schwimmwesten, so dass die Sache glimpflich ausging. Die Mannschaft konnte im Schleusenwärterhaus sofort unter die warme Dusche und eine Ruderin erhielt sogar Überkleider zum Anziehen.  Da ich selber nicht ruderte, konnte ich mit dem Motorboot zusammen mit Valentin zuerst den vollgelaufenen No10! bergen und anschliessend die Mannschaft zurückfahren.
Es ist schon so, eine Fahrt ist erst zu Ende, wenn alle Ruderer in der Garderobe und alle Boote in der Bootshalle sind.

Peter Niederhauser

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