Inhaltsverzeichnis
Wanderfahrt Amsterdam 2. - 4.10.2015
Bilac 19.9.2015
Wanderfahrt Genfersee 15./16.8.2017
Wanderfahrt Neuhausen - Basel 27./28.6.2015
Wanderfahrt Saône 2./3.5.2015
Stadtabfahrt 25.1.2015


Wanderfahrt Amsterdam 2. - 4.10.2015

Nach Hamburg und Berlin stand vom 1. bis 4. Oktober 2015 eine Rudertour in Amsterdam auf dem Programm. 49 BRC'ler trafen sich am Freitag frühmorgens im Ruderclub De Hoop für eine erste Tour auf den Grachten rund um und durch Amsterdam. Der 1848 gegründete Ruderclub mit ca. 900 Mitgliedern liegt an einer wunderschönen Lage mitten in Amsterdam an der Amstel. Gerudert wurde in klassischen C-Gigs(4x+) und in den für Holland so typischen Wherry's. Dies sind D-Gig-ähnliche Doppelzweier mit einer Steuerbank für zwei Personen. Diese Boote sind stabil, wendig aber auch gemütlich träge :-). Am Samstag ruderten wir in insgesamt 13 Booten wiederum bei herrlichem Wetter auf einem Rundkurs ausserhalb der Stadt nach Abcoude. Windmühlen, riesige Weiden und grosse Höfe säumten die Strecke. Im Dorf Abcoude verengte sich der Kanal auf knapp 2 Meter: paddeln war gefragt! Tückisch waren aber vor allem die tiefen Brücken: hier war Reaktion gefragt!

Ein feines gemeinsames Nachtessen mit einer indonesischen Reistafel rundete den tollen Tag ab.

Die für Sonntag geplante Grachtenfahrt konnte wegen dichtem Nebel nicht durchgeführt werden - Zeit für einen längeren Stadtbummel.

Fazit: Amsterdam ist nicht nur eine pulsierende Weltstadt sondern auch ein faszinierendes Ruderrevier! 

Christian Griss 

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Routen auf Google Maps


Bilac 19.9.2015

Die Wetterprophezeiungen für Bilac 2015 waren ungünstig, wegen den Windprognosen entschieden sich die Veranstalter für die Flusstrecke Solothurn – Büren an der Aare. Schade, denn gerne wäre ich auf dem Lac de Neuchâtel und Bielersee gefahren, da dies eine schöne Strecke sein soll und ich mich auf die Seen gefreut hatte. Nun gut, nach einer ersten Teilnahme am Bilac können weitere folgen.  

So fuhren wir um 07.00Uhr mit den Booten Rosso Blu und La Rheina los. Die äusseren Rahmenbedingungen entwickelten sich günstiger als vorgesehen und mit der Ankunft in Solothurn zeigten sich bereits die ersten Sonnenstrahlen. Vom Parkplatz zur Einwasserungsstelle ist eine weite Strecke zurückzulegen, doch dank dem „Bootwägeli“ konnten wir unsere Kräfte schonen und die aufgeriggerten Boote einfach zum Einwassern transportieren. Dort erwartete uns eine Vielzahl von Ruderern und deren rund 80 Booten. Mit der Unterstützung der freundlichen Helfer in Fischerstiefeln konnten die Boote eingewassert und zum Startsektor gerudert werden. Wir im Rosso Blu drängelten nach vorne, um eine möglichst gute Startposition einzunehmen. 

Der Startschuss fiel und mit schnellen Ruderschlägen versuchten wir dem grossen Gedränge zu entkommen. Nach etlichen Ausweichmanövern und fast Zusammenstössen verteilten sich die Boote auf der Aare. Nun konnte das Rudern auf der kurvenreichen Flussstrecke beginnen, deren Herausforderung es war, die optimale Fahrlinie zu finden. Halten wir uns an die Regel schön rechts zu fahren oder schneiden wir wie die Anderen die Kurve? Dieses Thema hat uns bis zum Schluss beschäftigt und oft blieben wir in der goldenen Mitte des Flusses. 

Die Km-Marker sind wichtige Eckpfeiler um das Vorwärtskommen festzustellen. Bereits nach geschätzten KM 15 kreuzten uns die ersten Boote, die den Wendepunkt passiert hatten und bereits auf dem Rückweg waren, darunter auch La Rheina. Wir ruderten weiter nach Büren an der Aare - wendeten und lächelten für den Fotografen. Nach einer kurzen Pause ging es wieder zurück. Während dem Weiterrudern zeigte sich vermehrt die Sonne, welch ein Glück! Bei Sonnenschein konnten wir die Aussicht auf den Jura mit dem Weissenstein geniessen. Die letzten Km zogen sich lange hin, doch kam das Ziel Solothurn Km 36 in Sicht. Beatrix und Peter empfingen uns fröhlich rufend in der Zielgeraden! Endlich geschafft! 

Auswassern, Rücktransport, Abriggern und Verladen auf den Bootswagen, dann ging es zum gemütlichen Teil. Beim gemeinsamen Essen trafen wir auf die Anderen stolzen und zufriedenen Ruderer und tauschten das Erlebte aus: La Rheina mit einer Zeit von 2 Stunden 52 und Rosso Blu mit 3 Stunden 20 Minuten. Bilac 2015 wurde fotographisch dokumentiert und die nächste Teilnahme am Bilac 2016, hoffentlich mit Seestrecke, bereits andiskutiert. 

Gabriele Gaiser, 15. Oktober 2015

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Wanderfahrt Genfersee 15./16.8.2017

Geplant war am letzten Wochenende der Sommerferien der Genfersee –Klassiker von Lausanne über Montreux nach Evian. Für die 30 BRC’ler endete die Fahrt aber am Sonntag schon am Plage von Villeneuve

Bereits der Start in Lausanne musste wegen hohem Wellengang um eine Stunde verschoben werden ganz nach dem Mottto „wer wagt, gewinnt“ und die günstige Windprognose vor Augen legten die sechs Boote ab. Kurz vor dem Mittagsrast lief jedoch ein Boot voll und es hiess „Mann und Frau über Bord“! Professionell schleppte ein anderes BRC die Crew samt Boot in einen Hafen am Ufer. Alle Schwimmwesten wurden ausgelöst, war doch das Boot sicherlich 100 Meter vom Ufer entfernt. Dank dem langsam abflauenden Wind konnte die Fahrt bis Montreux-Territet fortgesetzt werden.

Ein gemütliches und feines gemeinsames Abendessen entschädigte für das widerwärtige Wasser. Am Sonntagmorgen zerschlug sich rasch die die Hoffnung auf besseres Wasser. Nach der Vorbeifahrt an Schloss Chillon musste am Strand von Villeneuve ausgewassert werden. Mannschaften und Boote blieben heil. Ende gut – alles gut? Leider nein: das Verständnis für elementare Sicherheitsvorkehrungen wie Abstand zum Ufer oder das Zusammenbleiben der Boote in der Gruppe ist noch längst nicht bei allen Teilnehmenden vorhanden. Daran gilt es zu arbeiten, bevor ein erster Unfall passiert! 

Christian Griss 

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Wanderfahrt Neuhausen - Basel 27./28.6.2015

Der Klassiker: Neuhausen - Basel. Die Fahrt auf dem Hochrhein von Neuhausen nach Basel ist unbestritten der Klassiker unter den BRC-Wanderfahrten. Nach vielen Jahren war es am Wochenende vom 27./28. Juni 2015 so weit: 37 BRC'ler wasserten in 7 Booten direkt unterhalb des Rheinfalls ein. 115 Flusskilometer und 11 Staustufen mussten gemeistert werden. Das Wetter und die Strömung waren ideal. Dank hohem Wasserstand stellte der Koblenzer Laufen kurz vor dem Etappenziel Waldshut kein Problem dar. Vielmehr die  Umsetzmanöver bei den Kraftwerken waren technisch und physisch anspruchsvoll. Der Waldshuter Hof verwöhnte die Crews, so dass am Sonntag die zweite Etappe gestärkt in Angriff genommen werden konnte. Das neu gebaute Kraftwerk in Rheinfelden forderte zum Schluss nochmals alle - im Gegensatz zu früher ungefährlich aber anstrengend! Zufrieden und ohne Bootsschaden konnten wir in Kaiseraugst resp. an der Rhyhalde auswassern - ohne die Boote nochmals verladen zu müssen! Genial: wir waren zu Hause!

Christian Griss 

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Wanderfahrt Saône 2./3.5.2015

Den trüben Aussichten zum Trotz: Zweite Saône-Etappe von Mercey-sur-Saône nach Lamarche-sur –Saône 2./3. Mai 2015

Die Prognosen für das Wochenende waren eindeutig: Hochwasser und Dauerregen! Unerschrocken wasserten wir einige Kilometer unterhalb des letztjährigen Auswasserungsortes bei Ray-sur-Saône mit sechs Vierer-Gigs ein (dazwischen liegt ein Tunnel!). Das Glück der Mutigen war uns hold: die Saône war schiffbar (im Gegensatz zum Rhein), der „Eclusier“ nett und zuvorkommend und der Regen kam erst nach 35 herrlichen Flusskilometern und vier Schleusen beim Auswassern. Für die Übernachtung ging es mit dem Bus zurück nach Gray, wo uns ein feines französisches Abendessen erwartete. Am Sonntag stand nochmals 35 Kilometer mit Ziel Auxonne auf dem Programm. Nach 25 Kilometern im Dauerregen – nur unterbrochen von einigen Platzregen  - entschied die Rennleitung ca. 10 Kilometer vor dem Ziel, die Fahrt in Lamarche-sur-Saône abzubrechen. Wir kommen wieder!
Christian Griss 

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Stadtabfahrt 25.1.2015

Nachdem am späteren Samstagnachmittag der im talseitigen Vorhafen auf Grund gelaufene Tanker wieder frei kam, stand einer weiteren regulären Durchführung der gemeinsamen BRC-Schleppi-Stadtabfahrt nichts mehr im Wege. Nachdem das Wetter unter der Woche nass-kalt und trübe war, zeigte es sich am Sonntag etwas freundlicher, trocken und nicht allzu kalt, bei einem Pegel von 5.66m. Der Ablauf folgte auch dieses Jahr dem seit Jahren bewähten Ablauf und Zeitplan. Bereits zum dritten Mal fand das Mittagessen im Clubhaus von Schleppi statt. Unter der Regie von Vreni Eltschinger hat Schleppi wiederum ein sehr gemütliches Mittagessen in kameradschaftlicher Atmosphäre ermöglicht. Die BRC-Stadtabfahrer haben sich mit einem "BRC-Fähnli-Dankes-Bild" für deren Gastreundschaft bedankt. Seitens BRC nahmen die Boote Unicum, Schoreniggel, LaRheina und Baumgarten teil, Schleppi war mit 3 C-Gigs vertreten.

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