Inhaltsverzeichnis

Wanderfahrt Ticino / Po 3. - 5.10.2014
Bilac 20.9.2014
Wanderfahrt Vierwaldstädtersee 16./17.8.2014
Wanderfahrt Saône 28./29.6.2014
Vogalonga 8.6.2014
Wanderfahrt Reichenau 3. Mai 2014
Rekordbeteiligung an Stadtabfahrt vom 9.2.2014


Wanderfahrt Ticino / Po 3. - 5.10.2014

Sternstunden auf dem Ticino und Po

Es war wieder einmal eine Sternstunde des Wanderruderns: bei herrlichem Spätsommerwetter wasserten acht BRC-Boote mit 39 Wanderruderfreaks in Pavia in den Ticino ein. Es war ein anderer Ticino wie wir ihn kennen vom Tessin her: ein breiter, ruhiger Fluss und doch mit zügiger Strömung. Nach ca. 10 Kilometern mündete er in den Po. Das Mündungsgebiet war beinahe wie eine Deltalandschaft: riesige Sandbänke (aber nur von weitem – in Realität war es vielmehr Schlick!) und meist ganz flaches Wasser. Auch wenn der Po kanalisiert ist, ist er so breit, dass er innerhalb des Flussbettes regelrechte Flusslandschaften formt. So ruderten wir am ersten Tag 56 Kilometer durch wilde „Naturlandschaften“, meist weit weg von jeder Zivilisation. Dörfer und Strassen war kaum zu sehen, lagen sie doch tiefer wie der Fluss hinter einem Damm. Nach einem abenteuerlichen Ausbooten ging es mit dem Car zurück nach Pavia. Am Sonntag ging es im gleichen Stil weiter, so dass wir nach ca. 95 Kilometern – ohne ein einziges Kraftwerk resp. Schleuse – bei Roncarolo müde aber glücklich im Vergleich zum Samstag luxuriös bei einer Sliprampe ausbooten konnten. „Time to remember“  und es werden nicht die letzten Kilometer auf dem Po gewesen sein!
Christian Griss 

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Martin Hug hat in der Zeitung Piacenza Sera folgendes gefunden:
Dal Reno al Po, 50 svizzeri in canoa da Pavia a Roncaro
Sono arrivati dalla città svizzera di Basilea, dove scorre il Reno, fino al Po per una lunga escursione in canoa. Una cinquantina di svizzeri hanno vogato sul grande fiume da Pavia fino a Roncarolo di Caorso, a Piacenza dove hanno concluso la loro fatica a La Tana dopo una tappa a Valoria. Nelle foto alcuni momenti dello "sbarco" arrivati dalla città svizzera di Basilea, dove scorre il Reno, fino al Po per una lunga escursione in canoa. Una cinquantina di svizzeri hanno vogato sul grande fiume da Pavia fino a Roncarolo di Caorso, a Piacenza dove hanno concluso la loro fatica a La Tana dopo una tappa a Valoria. Nelle foto alcuni momenti dello "sbarco"


Bilac 20.9.2014

Bei guten Ruderbedingungen und schönem Herbstwetter konnte die 13. Bilac am Samstag 20. September auf der Seestrecke von Neuenburg nach Biel durchgeführt werden. Das Feld von 74 Booten, aus fünf Nationen mit knapp 400 Ruderinnen/Ruderern und einigen Kanuten, nahm punkt 0930h die 30 km lange Strecke nach Biel in Angriff. Bereits nach 1 h43min erreichte das erste Boot vom Union Boat Club das Ziel in Biel. Bei der Bilac zählt jedoch nicht in erster Linie der Sieg, sondern der Spass an der eigenen Leistung und die Freude an der wunderschönen Seenlandschaft.
Der BRC war mit 2 Mannschaften am Start. Es waren dies in der La Rheina: Roland Breitenmoser, Max Gasser, Tanja Depotovic, Peter Bayer, Jeannette Hengartner und im Albatros: Regula Löw, Lucienne Renaus, Barbara Orland, Jakob Heer, Jürg Brunner.

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Wanderfahrt Vierwaldstädtersee 16./17.8.2014

Vierwaldstättersee: unerwartete Programmänderung

Der geplante“ Klassiker“ von Luzern über Gersau (Rotschuo) – Flüelen und zurück nach Brunnen konnte am Wochenende vom 16./17. August überraschend nicht stattfinden. Nicht Wind oder Regen hinderte uns an der zweitägigen Fahrt sondern vielmehr ein „kitze kleiner“ Virus: Die für die Übernachtung reservierte Jugendherberge wurde wegen dem Ausbruch einer Durchfallerkrankung kurzfristig geschlossen. In Ermangelung von Übernachtungsmöglichkeiten mussten wir nolens volens die Fahrt auf einen Tag verkürzen. So legten 31 BRC’ler in sechs Booten bei den Luzerner Ruderclubs bei herrlichem Wetter und Wasser in Richtung Brunnen ab. Auf dem Weg zum Mittagsrast in der Lützelau wurden wir am Meggenhorn vom „Frauenclübli“ rund um Dominique De Meuron mit Selbstgebackenem gestärkt und von Sabine Horvat im Skiff eskortiert. Nach 30 Kilometern wasserten wir in Brunnen aus. Nachhinein durften wir zur Kenntnis nehmen, dass wir einen der raren Tage ohne Regen dafür mit viel Sonne erwischt haben. Wenn Engel fliegen…..

Christian Griss

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Wanderfahrt Saône 28./29.6.2014

Die ersten 78 Kilometer von Corre nach Ray-sur-Saône

Die Saône ist zwischen Corre und ihrer Einmündung in die Rhône auf einer Länge von 407km kanalisiert und daher bestens ruderbar. Die kanalisierte Strecke umfasst eine Reihe von Durchstichen und Abkürzungen und ist daher effektiv nur 365km lang. 1999 – also vor 15 Jahren - starteten wir als BRC-Flotte zum ersten Mal in Corre und wasserten nach fünf Etappen im 2003 in Mâcon aus.

39 BRC’ler verteilt auf acht Boote wasserten in Corre bei regnerischem Wetter im (Privat-!!) Hafen ein. Vier Schleusen und ca. 40 Kilometer standen auf der ersten Tagesetappe bis Port-sur-Saône auf dem Programm. Bei der ersten Schleuse gab es für Remo und Christian eine „Formation“ durch den Schleusenwärter. Nach „bestandener“ Ausbildung wurde uns auch das „Permis“ ausgehändigt. Gegen Mittag kam die Sonne, so dass der Mittagsrast irgendwo in der Pampas bei sonnigem Wetter stattfinden konnte. Dank unserem Bus war aber der Kaffee garantiert! Nach dem Auswassern in Port-sur-Saône gings mit dem Bus nach Vesoul zur Übernachtung. Das Abendessen war ein typischer französischer Viergänger, welcher Nichts zu wünschen übrig liess – es gab sogar genügend Brot! Am Sonntag ging es über vier weitere Schleusen bis nach Ray-sur-Saône. Dabei mussten die Boote einmal auf den Anhänger verladen werden, da wir den Tunnel bei St. Albin nicht befahren durften. Regen wechselte sich beinahe wie im April mit der Sonne ab – ausser während dem Mittagrast, den wir bei Sonne auf einem Camping geniessen durften. Fazit: die Saône war eine Reise wert und auf eine Fortsetzung darf man sich freuen!

Christian Griss

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Streckenplan


Vogalonga 8.6.2014

Vogalonga der Rekorde, drei BRC'ler berichten über ihre Eindrücke

2'200 offiziell gemeldete Boote, 8'000 Personen, 32* C, 80% Luftfeuchtigkeit!

Und wieder einmal war es die beste Vogalonga aller Zeiten, bestens organisiert und dank dem selbstlosen Einsatz von Christoph Socin als Bootstransporteur luxuriös für alle Ruderinnen und Ruderer. Ihm gebührt unser Dank für echte Club-Gesinnung!

Martin Hug

 

Es ist ein grossartiges Erlebnis gewesen, an der diesjährigen Vogalonga in Venedig mit rudern zu dürfen. Etwa 2300 muskelbetriebene Wasserfahrzeuge aller Art – ein Rekord – machten sich am Pfingstsonntag (8. Juni) nach einem Kanonenschuss pünktlich um 9 Uhr im grossen „Bacino di San Marco“ auf, zogen in langer Reihe bis nach Burano, umrundeten dieses, durchfuhren Murano , um sich schliesslich im Norden der Stadt im Canale di Canareggio bejubeln zu lassen. An mancher Regatta hätte man sich solch ein leidenschaftliches Publikum gewünscht. Schlussendlich paradierten die Boote durch den Canal Grande bis zum Ziel – wieder bei San Marco. Das Wetter war prächtig, zwar sehr warm aber gut zum aushalten. – Der BRC war mit 5 Booten (4x+) dabei.  Christoph Socin hatte den Transport der Boote übernommen. Und natürlich: Wenn man schon mal dort war, hat man die kulturellen, kulinarischen und önologischen Freuden, die Venedig zu bieten hat, auch noch voll genossen.

Die Vogalonga kann süchtig machen!

-rh-

 

Die BRCler erlebten eine selten schön zu rudernde Tour, obwohl grosse Hitze herrschte. Im Engpass im Canareggio gab es sogar was ganz Spezielles: Orange gekleidete Wasserpolizei, also Taucher mit Helm, welche die Passage der Boote unterstützten und einzelne abbremsten, andere einwiesen. Die Organisatoren sind lernfähig und die Supergaus, als es dort ein- oder mehrmals Ruderboote quer stellte, konnten so ausgeschlossen werden. Rekordmässig die Beteiligung mit knapp 2100 Booten, fast 8000 Teilnehmenden. Am Tronchetto, als wir die Boote einwassern wollten, war eine Demo gegen die Passage der grossen Kreuzfahrtschiffe - neuerdings wird das als ein Sicherheitsproblem empfunden. Wir Ruderer waren aber willkommen und genossen unseren Venedigaufenthalt aus vollen Zügen.

Daniel Reicke

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Wanderfahrt Reichenau 3. Mai 2014

Kreuzlingen – Reichenau – Kreuzlingen: Me hätts nit dänggt…..

Für unsere erste Wanderfahrt vom 3. Mai 2014 hätte die Wetterprognose nicht schlechter sein können: kalt, starke Bise und Regen!! 28 BRC’ler in sechs Booten trotzten der Prognose und legten bei rauem Wasser beim Ruderclub Kreuzlingen in Richtung Konstanz ab. Vorbei am Hafen gings bei Rheinkilometer 0 in den Rhein. Nicht schlecht staunten wir bei der Einmündung in den Untersee bei Gottlieben über das gute Wasser. Abgeschirmt von der Insel Reichenau ging bis zum Durchstich auf die andere Inselseite. Diese Passage hatte es in sich: nur mit „Ruder lang“, genügend Schwung und einer präzisen Steuerarbeit liess sich war die Durchfahrt zu meistern. Kurz nach der Wende um die Inselspitze landeten wir in einer Bucht bei einem Campingplatz mit Restaurant für die Mittagspause. Der mit Palmen bepflanzte Strand liess von Sonne und warmen Temperaturen träumen. In und vor dem Restaurant (mit warmen Decken des Beizers!) wurde geluncht und aufgewärmt. Entlang der Insel ging es zurück rheinaufwärts zurück nach Kreuzlingen. Dabei schaute ab und zu sogar die Sonne durch die Wolken. Nach gut 30 Kilometern wurden wir in Konstanz von einer Schiffsparade empfangen – Ehre wem Ehre gebührt! Und zum Wetter: Me hätts wirkligg nit dänggt! 

Christian Griss

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Rekordbeteiligung an Stadtabfahrt vom 9.2.2014

41 Ruderinnen und Ruderer, davon 5 Junioren, starteten am Sonntagmorgen bei leichtem Regen und Wind zur 21. Stadtabfahrt. Traditionellerweise empfingen uns nach dem Schleusen 2 Schleppiboote, welche unserer Armada entgegengerudert waren, mit lautem Hupen aus dem mitgeführten Schiffshorn.

Zum Mittagsessen durften wir wiederum, wie letztes Jahr, Gast bei Schleppis in deren gemütlichem Clubhaus sein. Die 41 BRC'ler und 10 Schleppis, verstärkt mit 3 BRC- und 2 Schleppi-Schlachtenbummler, haben das Clubhaus platzmässig an dessen Kapazitätgrenze gebracht, nicht aber verpflegungsmässig. Trotz dem Riesenandrang hat Vreni Eltschinger von Schleppi mit der Küchen- und Helferbrigade die Verpflegung inkl dem Einkassieren der Getränke souverän im Griff gehabt, so dass wir zeitgerecht zur Rückfahrt starten konnten. Während dem Essen hat das Wetter aufgehellt und blieb dann den ganzen Nachmittag schön, einzig der unangenehme Wind störte etwas. Um 1445 startete das letzte Boot zur Bergfahrt, so dass die Schleusung etwas vor 16:00 stattfinden konnte.

Leider ist der Bootspark dem Massenandrang nicht ganz gewachsen gewesen, aber das ist eine andere Geschichte.

P.S. Die 5 Junioren Jonathan, Mika, Julius, Julius und Philipp wollten unbedingt die Yole rudern, inklusive Bergfahrt. Sie sind nach dem Mittagessen extra etwas früher zur Bergfahrt gestartet, damit sie sicher genügend Zeit haben. Toll! 

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